Kriminalität und Strafverfolgung in der Euregio Maas-Rhein

Die vorliegende Arbeit handelt bezüglich der Untersuchung der grenzüberschreitenden (schweren und organisierten) Kriminalität in der Euregio Maas-Rhein, die polizeiliche, gerichtliche und verwaltungsmäßige Zusammenarbeit zu deren Bekämpfung in dieser Region sowie die Verbesserungsmöglichkeiten dieser Zusammenarbeit ab.
Auteur(s):
Dirk Van Daele, Bart Vangeebergen
boek | verschenen | 1e editie
juni 2010 | xlv + 958 blz.

Paperback
€ 124,-


ISBN 9789400000315

Inhoud

Die vorliegende Arbeit handelt den zweiten Teil bezüglich der Untersuchung der grenzüberschreitenden (schweren und organisierten) Kriminalität in der Euregio Maas-Rhein, die polizeiliche, gerichtliche und verwaltungsmäßige Zusammenarbeit zu deren Bekämpfung in dieser Region sowie die Verbesserungsmöglichkeiten dieser Zusammenarbeit ab. Die ersten drei Teile dieser Studie widmen sich der Gestaltung der strafrechtlichen Ermittlungen und der Strafverfolgung in Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Im I. und II. Teil werden einerseits die Organisation der Polizei und der Staatsanwaltschaft und anderseits die Struktur der strafrechtlichen Voruntersuchung in diesen drei Ländern analysiert.

Diese beiden Teile bilden also die Grundlage und den Bezugsrahmen für den III. Teil, in dem eine gründliche und rechtsvergleichende Analyse einer Reihe von Ermittlungsbefugnissen, die in der – insbesondere grenzüberschreitenden – polizeilichen und gerichtlichen Praxis von großer Wichtigkeit sind, vorgenommen wird. Zunächst handelt es sich um einige der eher herkömmlichen Befugnisse bzw. Zuständigkeiten, wie zum Beispiel die Vernehmung, die Gewaltanwendung und den Schusswaffengebrauch, die Freiheitsentziehung, die Leibesvisitation, die Durchsuchung und die Beschlagnahme. Darüber hinaus wird auch auf das Abfangen von Postsendungen und die Durchsuchung von Computersystemen eingegangen. An dritter Stelle werden einige weitreichende “besondere” Ermittlungsbefugnisse erläutert. Dabei geht es um die Aufzeichnung und Untersuchung von (Tele-)Kommunikation, einschließlich des Abhörens und der Aufnahme nicht-öffentlicher Gespräche, sowie um die Observation, die Ermittlungsdurchsuchung, den Informanteneinsatz, die verdeckte Ermittlung, der Scheinkauf und dei Scheindienstleistung sowie die überwachten Lieferung.

Der IV. bis VI. Teil des vorliegenden Bandes haben die internationale polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden zum Gegenstand. Zunächst geht es dabei um den internationalen polizeilichen und justiziellen Informationsaustausch (IV. Teil). Danach wird im V. Teil auf die Formen der internationalen Zusammenarbeit eingegangen, bei denen die (Strafverfolgungs-)Behörden grenzüberschreitend vorgehen. Dabei sollen nicht nur die Anwesendheit der Behörden des ersuchenden Staates bei der Durchführung eines amtlichen Auftrags und das Ausschicken von Verbindungsoffizieren, sondern auch eher einsatzbereite Befugnisse, wie die grenzüberschreitende Verfolgung, Observation, überwachte Lieferung, Infiltration, und die gemeinsamen Ermittlungsteams in Betracht gezogen werden. Im Weiteren wird im VI. Teil die Verwertung von im Ausland erhobenen Beweismitteln nach belgischem, deutschem und niederländischem Recht analysiert. Schließlich folgt im VII. Teil eine allgemeine Schlußfolgerung.


Dirk Van Daele (Sint-Niklaas, 1970) ist Professor an der K.U. Löwen (Universität von Löwen). Dort unterrichtet er Rechtswissenschaftliche und Verhaltensaspekte der Polizei, International and European criminal policy und International police and judicial cooperation. Er hat in den lezten Jahre unter anderem die Staatsanwaltschaft und die strafrechtliche Politik, sowie auf dem Gebiet der Bekämpfung des strafrechtlichen Betruges in einer Europäischen Perspektive und des gegenseitigen rechtlichen Beistand in der Europäischen Union geforscht.

Bart Vangeebergen (Sint-Truiden, 1977) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung an der K.U. Löwen (Universität von Löwen). Er ist Jurist und Kriminologe und bereitet jetzt seinen Doktortitel in Jura über die Rolle der Informations- und Sicherheitsdiensten im Rahmen der Untersuchung und Verfolgung von strafrechtlichen Verstößen vor.

Hoofdstukken

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